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Ich begleite Unternehmen und Menschen dabei, Krisen und Veränderungen mit Klarheit und Würde zu meistern. Ich arbeite in der DACH-Region und an einem Ort, der für mein eigenes Selbstvertrauen steht: Sandaru Lanka.
Vom Verlust zur Berufung
Meine Mutter starb mit 36 Jahren an Krebs. Ich war acht Jahre alt. Niemand hatte mir gesagt, dass sie sterben muss. Urplötzlich war nichts mehr, wie es war. Nichts schien mehr sicher. Meine Welt war nicht mehr heil. Und ich fühlte mich unvollständig.
Dieses Erlebnis hat sich leise in mein Leben geschrieben.
Die Trauer hat mich sensibel gemacht für das Ungesagte und für Brüche. Meine eigene Verletzlichkeit verbindet mich mit Menschen, die funktionieren müssen, obwohl innerlich alles wankt.
Dass ich später ausgerechnet bei einer Versicherung dual BWL studierte und arbeitete, wirkt rückblickend wie Ironie des Schicksals. Nach 17 Jahren kündigte mir mein Arbeitgeber. Zuletzt war ich bei der Immobilientochter in der Rechtsabteilung und Unternehmenskommunikation beschäftigt, wo ich die Krisen-PR für ein innerstädtisches Prestigeobjekt verantwortete. Ich erlebte, wie entscheidend es ist, dass Kommunikation Vertrauen vermittelt, anstatt es zu zerstören.
In mir reifte der Plan: Ich mache mich selbstständig. Ich begleite Unternehmen und Führungskräfte, wenn es schwierig wird:
Ich bin an der Seite von Getroffenen, wenn Verantwortung nach Sichtbarkeit ruft und jedes Wort zählt.
Kurz darauf unterhielt ich mich auf einer Hochzeit mit der Schwester der Braut. Sie interessierte sich für meinen Beruf und antwortete: „Ich bin sicher, du hast selbst schon etwas erlebt, das dich tief getroffen hat. Sonst wolltest du diese Arbeit nicht machen." Das wirkte nach. Und ich erkenne mehr und mehr: Sie hatte recht.
Die Macht der Sprache, wenn es ernst wird
Meine Expertise liegt in der Krisen-PR und in der Litigation-PR, der Kommunikation im Rechtsstreit. Ich studierte 'PR und Integrierte Kommunikation' an der Donau-Universität in Krems, forschte, veröffentlichte Fachartikel, gab Seminare und hielt Vorträge über Krisenkommunikation. Im September 2010, kurz nach meinem 39. Geburtstag, gründete ich mein eigenes Business.
Wenn Unternehmen in Krisen geraten, geht es um Zahlen und Fakten. Und es geht um Würde. Ich begleite Führungskräfte dabei, im Sturm aufrecht zu stehen. Dabei formuliere ich strategisch klug und wähle Worte, die klären und die Integrität der Getroffenen schützen.
Dass der PR-Verband Austria meine Master-Thesis "Litigation-PR für Topmanager" 2011 mit dem Wissenschaftspreis (1. Platz) auszeichnete, bestätigte mich in meiner Mission. Und die handfeste Umsetzung reizte mich umso mehr.
Ein Kooperationspartner spiegelte mir einmal:
„Viele reden über Strategie und das war's. Du hast auch die Gabe, die richtigen Worte zu finden und sie in starke Textformate zu gießen."
Ich arbeite konsequent nach einem Prinzip, das ich mit vier Worten beschreibe: Ohne Zucker, ohne Eis. Das heißt: Tonalität ohne Zuckerguss. Ich spreche Unbequemes aus. Ohne Eis bedeutet: Ich formuliere wohltemperiert. Fließend im Ausdruck. Ohne Floskeln, die Beziehungen unterkühlen.
Beratung, Coaching und die Kraft der Intuition
Heute berate ich mittelständische Unternehmen ohne eigene Pressestelle, Kanzleien und Führungskräfte in Krisen, die nach einer klaren Richtung verlangen. Eine frühere Kollegin bemerkte stirnrunzelnd: „Immer nur Krisen. Das wäre mir zu negativ." Ich empfinde das Gegenteil.
Ich liebe die Dynamik der Klärung, die zur Klarheit wird. Die Bewusstheit über die eigene Position, die zur starken Botschaft reift. Das Vertrauen in sich selbst, das sich in Wort und Tat in Mut und Stärke verwandelt.
Als freiberufliche Beraterin, Trainerin, Coach und Texterin habe ich mich leidenschaftlich weitergebildet und meine Qualifikationen erweitert. Und ich habe eine andere wertvolle Ratgeberin schätzen gelernt: meine Intuition. Es ist diese leise Stimme in meinem Inneren, die mich als Beraterin, Coach und Unternehmerin stärkt. Das gefühlte Wissen, das über Lehrbücher hinausgeht und innere und äußere Stürme beruhigt.
Jeder Wendepunkt birgt die Chance darauf, sich und dem Leben zu vertrauen. Als Coach stütze ich Männer und Frauen nach einer Trennung, einem Todesfall oder dem Verlust des Arbeitsplatzes und alle, die aus eigener Kraft ihr Leben verändern und sich selbst vertrauen wollen. Wer bin ich ohne meinen Titel? Wer will ich ab heute sein? Wie komme ich dorthin? Die Antwort auf Fragen wie diese ist die Würde als Basis für den Neuanfang.
In Krisen erlebe ich es immer wieder: Wenn es klemmt und brenzlig wird, vertraue ich und bleibe ruhig. Dieses tiefe Vertrauen hat einen Grund: Ayurveda ist meine Kraftquelle.
Sandaru Lanka: ein Ort, der für Vertrauen steht
Im November 2010, nach Trennung, Kündigung und Masterabschluss, reiste ich zum ersten Mal nach Sri Lanka. Ich wollte Abstand gewinnen und meinem Körper Gutes tun. Meine erste Ayurvedakur war befreiend für mich. Die wohltuenden Massagen, die Fürsorge der Ärztin, die reinigenden Anwendungen, die liebevolle Zuwendung und das Lächeln der Buddhisten erdeten mich.
Zum ersten Mal fühlte ich mich komplett, blickte versöhnlich auf mein Leben und verstand: Ich bin nicht meine Geschichte. Ich vertraute: Alles ist gut so wie es war und ist.
Der Wunsch war geboren, selbst in Sri Lanka einen Ort für Menschen zu gestalten, die bei sich ankommen und Ayurveda genießen wollen. Mit Geduld, Mut und meinem Pfälzer Dickschädel bin ich diesem inneren Ruf gefolgt und habe in den nächsten Jahren ein Ayurveda-Resort auf dem Uswella Kanda in Maggona aufgebaut, dem Berg mit den höchsten Wellen. Getragen von tiefem Urvertrauen und dem festen Willen, dieses Refugium in die Welt zu bringen. Allen Zweifeln zum Trotz begrüßte ich im August 2023 in Sandaru Lanka die ersten Gäste.
Heute verbringe ich zweimal im Jahr mehrere Wochen dort; nicht mehr als Gast, sondern als Gastgeberin. Ich tauche selbst in diesen Kraftort ein, entspanne bei Massagen mit Kräuterölen und lasse mir die köstlichen ayurvedischen Currys und Coconut-Rotis schmecken. Auch von hier aus berate ich Unternehmen und begleite Menschen auf ihrem inneren Weg. Und ich schreibe.
Am liebsten sitze ich mit Stift und Notizbuch in der Morgendämmerung auf der Veranda. Dann fließen meine Gedanken wie von selbst aufs Papier. Und von dort fliegen sie leise mit dem Wellenrauschen himmelwärts.
Was mich trägt:
Wenn das Leben schwierig ist, öffnen sich Türen, die vorher unsichtbar waren.
Ich lade Sie ein, durch die Türen hindurchzugehen, die sich für Sie und Ihr Unternehmen öffnen: mit Würde und einem klaren Plan, wenn es brennt.
Und ich ermutige dich, im Coaching den Schritt hindurch zu wagen, um dir selbst und dem Leben wieder zu vertrauen.
Oder wir begegnen uns zu deinem Ayurveda-Retreat bei einem frischen Papayasaft mit Blick auf den Indischen Ozean. Ohne Zucker, ohne Eis.
Ihre und deine
Susanne Kleiner
Sabine Krippendorf-Gaudy
CH-Bern