Katharina Ebbecke gibt als Gastautorin Tipps und Tricks für Ihre erfolgreiche Social-Media-Kommunikation. Sie verrät fünf Grundregeln, die Profis beherrschen.

Die Großen machen es schon lange. Auch immer mehr kleinere Unternehmen sind in Social Media Plattformen unterwegs. Andere würden gerne dabei sein, wissen aber nicht wie. Und oft fehlt es an Man- und Womanpower. Kann auch dann ein guter Social Media Auftritt gelingen? Auf jeden Fall. Wenn Sie es richtig machen und einige Grundregeln beherrschen.

von Katharina Ebbecke

 

Auf das richtige Medium kommt es an

Instagram, Facebook, Xing oder LinkedIn: Wo sollte Ihr Unternehmen präsent sein? Überlegen Sie sich, wo Sie Ihre Zielgruppe treffen und wer das überhaupt ist. Möchten Sie eher Nachwuchs oder neue Kunden gewinnen? Welche Altersgruppe möchten Sie ansprechen? Möchten Sie mit Inhalten punkten oder vor allem Aufmerksamkeit gewinnen? Wenn Sie diese Fragen für sich beantworten, erkennen Sie schnell, welches Netzwerk das richtige für Sie ist. XING und Linkedin sind berufliche Netzwerke, hier sind Sie im B2B-Bereich richtig. Instagram oder Facebook sind grundsätzlich private Netzwerke, werden aber zunehmend auch werblich genutzt. Das ist passend, wenn Sie eher Privatkunden und jüngere Zielgruppen suchen. Bedenken Sie dabei, dass ein Profil nur dann sinnvoll ist, wenn Sie dort auch regelmäßig aktiv sind. 

Fangen Sie lieber mit einem Netzwerk an und bespielen Sie dieses regelmäßig. Das ist besser als viele nicht gepflegte Profile.

 

Die Macht der Bilder

Verwenden Sie, so oft es geht, passende und eingängige Bilder zu Ihren Posts. Die meisten Nutzer scrollen schnell über ihren Feed. 

Mit Eyecatchern stoppen Sie das Scrollen und erhöhen die Chance, dass andere wenigstens den Anfang Ihres Beitrags wahrnehmen - oder sogar klicken und weiterlesen. 

Es gibt gute Datenbanken für legal kostenlos nutzbare Fotos mit der sogenannten Creative Commons Zero (CC0) Lizenz. Nutzen Sie diese. Suchen Sie nach Bildern, die entweder einen eindeutigen Bezug zu Ihrem Thema haben oder beim Nutzer einen Überraschungseffekt auslösen: Geldscheine bei finanziellen Themen, das Logo einer Auszeichnung, die Sie erhalten haben oder auch einmal ein Foto nur mit Männern, wenn Sie über ein Frauenthema sprechen. So schaffen Sie Aufmerksamkeit für Ihren Beitrag.

 

Social Media für Unternehmen

 

Ein guter Teaser ist die halbe Miete

Die meisten Nutzer überfliegen nur den Anfang eines Beitrags. Begeistern Sie daher von Anfang an. Seien Sie mutig und kreativ! Sie schreiben keine Bedienungsanleitung! Statt „Wir suchen ein*e Mitarbeiter*in für Datenschutz", besser „Controller-to-Controller-Transfer ist für Sie kein Fremdwort? Herzlich willkommen in unserem Datenschutzteam!". 

Sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe. Aber bitte nur, wenn Sie dabei authentisch bleiben. Nichts ist schlimmer als Jugendsprache, die die Jugend nicht kennt. Gehen Sie nicht ins Detail, sondern machen Sie Lust, weiterzulesen.

 

Social Media Postings anteasern

 

Das Problem ist die Lösung

Sie möchten mit Ihren Beiträgen Kunden gewinnen. Bieten Sie in Ihren Posts also keine fertigen Lösungen. Dann hat der Nutzer kein Interesse mehr, sich an Sie zu wenden. Schaffen Sie stattdessen Problembewusstsein. Damit wecken Sie Bedarfe. Bieten Sie zum Beispiel eine Checkliste an, die Fragen, aber keine Antworten enthält. Im besten Fall gewinnen Sie einen neuen Kunden. Mindestens zeigen Sie, dass Sie sich in dem Thema auskennen.

 

Netzwerk kommt von netzwerken

Posten Sie nicht nur eigene Beiträge, sondern schauen Sie sich an, was in Ihrer Branche passiert. 

Teilen und Liken Sie Beiträge Ihrer Kontakte oder von potenziellen Kunden. Taggen, also markieren Sie Personen in Ihren Beiträgen. Kommentieren Sie Beiträge. 

Je mehr Sie auf diese Weise aktiv sind, desto mehr werden auch Ihre Beiträge geteilt, kommentiert, gelikt. Ihre Reichweite und Ihr Netzwerk wachsen. Und ganz nebenbei werden Sie zum Social Media Profi.

 

Autorin: Katharina Ebbecke ist Volljuristin und seit 2015 bei MELCHERS Rechtsanwälte für die Bereiche PR, Marketing und Recruiting zuständig. Vorher war sie bei einem Unternehmen in der Submetering-Branche tätig und hat ihre siebenköpfige binationale Familie gemanagt.

Katharina Ebbecke auf LinkedIn

 

Neu im Blog: Gastbeiträge

Bei den Gastautorinnen und Gastautoren in meinem Blog handelt es sich um Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner wortwörtlichwirken-Live-Online-Trainings. Herzlichen Dank, liebe Katharina, für diesen praxisnahen Artikel. Schön, dass du den Anfang als Gastautorin machst.

 

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